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Wie du noch bis 20. Juni Zensurmaschinen und das EU-Leistungsschutzrecht aufhalten kannst


Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmug im Europaparlament werden immer mehr Menschen auf die Pläne aufmerksam, in der EU „Zensurmaschinen“ und ein Leistungsschutzrecht einzuführen. (Hier findest du alle Details dazu auf Englisch) Die Leute realisieren:
Unsere Upload- und Linkfreiheit soll eingeschränkt werden – also unsere Möglichkeiten, uns im Internet auszudrückenTweet this!

Jede Stimme zählt

Aktuell sieht es so aus, als gäbe es eine hauchdünne Mehrheit für den „Zensurmaschinen“-Paragraphen Artikel 13. Die Verhandler*innen der... Show more...


 

Die Zensurmaschinen und das Leistungsschutzrecht kommen in die Zielgerade der EU-Gesetzgebung


Heute haben sich die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten festgelegt: Sie wollen Uploadfilter und ein EU-weites Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Nur das Europaparlament kann die Pläne jetzt noch stoppen.

In den letzten Wochen haben sich Menschen auf der ganzen Welt informiert, was sie tun müssen, um die heute wirksam werdende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu befolgen. Viele wünschen sich, die hätten der Verordnung mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als sie vor zwei Jahren verabschiedet wurde. Die breite öffentliche Debatte über die Detailfragen der Verordnung kommt viel zu spät, um noch Änderungen vornehmen oder Klarstellungen einfordern zu können. Obwohl das Gesetz unterstützenswert ist, ist das schade.

Beim Thema Urheberrecht ist genau JETZT der Moment, sich einzumischen – und nicht erst in zwei Jahren, wenn wir „plötzlich“... Show more...


 

Fraktionsübergreifend gegen Zensurmaschinen im Internet: Koalitionsvertrag durchsetzen!




Die deutsche Bundesregierung muss sich an ihren Koalitionsvertrag halten und sich gegen die Einführung verpflichtender Uploadfilter im Internet stellen!

Das fordere ich gemeinsam mit meinen Kolleg*innen Tiemo Wölken (SPD), Jan Philipp Albrecht (Grüne), Nadja Hirsch (FDP) und Martina Michels (Linke). Der aktuelle Anlass: Am 27. April wird entschieden, ob der Rat der europäischen Union solche Filter im Rahmen der EU-Urheberrechtsreform befürwortet.

Morgen entscheidet sich also: Verletzt die Bundesregierung den Koalitionsvertrag, auf dem die Tinte noch kaum trocken ist, un... Show more...


 

Für Axel Voss ist das geplante EU-Leistungsschutzrecht nicht extrem genug


Soll der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission für ein europaweites Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Kraft treten, und einschränken, wie wir Nachrichten online teilen und konsumieren können?

Nach wiederholten Verzögerungen hat MdEP Axel Voss (CDU) endlich seinen Vorschlag für die Position des Europäischen Parlaments veröffentlicht. Seine Position? Der Kommissionsvorschlag geht ihm noch nicht weit genug!

Nachdem er zuletzt schon für grünes Licht für Uploadfilter eingetreten ist, befürwortet Voss nun die nächste Einschränkung der freien Meinungsäußerung im Internet. Das Gesetz ist ein unverhohlener Angriff auf all jene, von denen sich etablierte Verlage bedroht fühlen: Internetplattformen, Startupunternehmen und kleinere, innovativere Konkurrenten.... Show more...


 

Ein Konzern-Machtkampf bedroht freie Software. Wird die Open-Source-Community rechtzeitig ihre politische Schlagkraft ausspielen?


Die geplante EU-Urheberrechtsreform bedroht, wie freie Software heute entwickelt wird.

Der Kampf um die neue EU-Urheberrechtsrichtlinie geht weiter. Die Hauptsorge: Uploadfilter. Kurz zusammengefasst sollen Internetplattformen gezwungen werden, die von ihren Nutzer*innen hochgeladenen Inhalte mit automatisierten Filtern auf Verstöße gegen Urheberrechte zu überprüfen: Was mit dem Urheberrecht in Konflikt stehen könnte, darf gar nicht erst online gehen.

Heutzutage besteht ein Großteil unserer Kommunikation online aus Uploads auf Plattformen. Uploadfilter haben viel breitere Auswirkungen, als die meisten Politiker*innen ahnen. Unter anderem sind auch Kollaborationsplattformen für freie und Open-Source-Software (FOSS) betroffen. Hier arbeiten tausende Menschen gemeinsam an Software, die für alle frei verwendbar und veränderbar ist. Fehlerhafte Löschungen sind garantiert, weil Filtern das Verständnis für... Show more...


 

Grünes Licht für Zensurmaschinen: EU-Abgeordneter Voss hat aus der jahrelangen Debatte nichts gelernt


Seit die Europäische Kommission ihren äußerst kontroversen Vorschlag vorgelegt hat, Internetplattformen zum Einsatz von Zensurmaschinen zu zwingen, wartet die Urheberrechtswelt gespannt auf die Position des Europäischen Parlaments. Heute hat Berichterstatter Axel Voss (CDU), der die Aufgabe hat, die Urheberrechtsreform durch das Parlament zu lotsen, endlich den Text veröffentlicht, hinter dem sich die Abgeordneten aus seiner Sicht versammeln sollen.

Es ist ein grünes Licht für Zensurmaschinen: Herr Voss hat den ursprünglich von seinem deutschen Parteikollegen, dem damaligen Digitalkommissar Günther Oettinger, verfassten Vorschlag nahezu vollständig beibehalten.

Damit weist er die Forderung von Abgeordneten aller Fraktionen zurück, die Zensurmaschinen zu stoppen. Er ignoriert eineinhalb Jahre intensiver akadem... Show more...


 

Nein, die EU hat das Geoblocking nicht abgeschafft


Die Schlagzeilen sind leider zu gut, um wahr zu sein. Die EU hat nicht heute das „Ende von Geoblocking“ beschlossen – und auch nicht im November oder gar schon letzten Mai. Schön wär’s.

Drei Minischritte

Tragischerweise werden uns Fehlermeldungen wie „Dieser Inhalt ist in deinem Land nicht verfügbar“ auch nach Inkrafttreten des heute verabschiedeten Gesetzes erhalten bleiben. Sie werden we... Show more...


 

Alle wissen, dass das Leistungsschutzrecht gescheitert ist – nur der EU-Rat verkauft es plötzlich als guten Kompromiss für Europa


Soll die EU ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger einführen, das unsere Freiheit einschränkt, Links zu Nachrichten zu teilen? Die Kontroverse darüber geht gerade im Rat in die nächste Runde, wo die Regierungen der Mitgliedsstaaten um eine gemeinsame Position ringen.



In der fachlichen Expertengruppe sind die Mitgliedsstaaten daran gescheitert, einen Konsens zu finden. Nun müssen Politiker*innen ran: Das Thema wurde für Mittwoch, 31.1. auf die Agenda des Treffens der „ständigen Vertretungen“ der Mitgliedsstaaten, also ihrer EU-Botschafter, gesetzt.

Die bulgarische Ratspräsidentschaft bewirbt dort einen vermeintlichen neuen Kompromissvorschlag, statt wie ihre estnischen Vorgänger... Show more...


 

EU-Abgeordnete aller großen Fraktionen warnen vor geplanten „Zensurmaschinen“




(Für deutsche Untertitel auf den [CC]-Knopf drücken]

Gemeinsam mit Mitgliedern des europäischen Parlaments aus verschiedenen Fraktionen habe ich eine Videokampagne gestartet, um vor den verheerenden Folgen einer Bestimmung der geplanten EU-Urheberrechtsreform zu warnen.

Bei Uploadfiltern, wie sie Artikel 13 vorsieht, handelt es sich effektiv um „Zensurmaschinen“. Diese Botschaft senden wir auch an die zuständige Arbeitsgruppe des EU-Ministerrats, die sich heute trifft, um einen Konsens zum kontroversiellen Gesetzesvorschlag zu finden.

Unsere Botschaft:

Stell dir vor, jedes Mal, wenn du den Mund aufmachst, würden von Konzernen gesteuerte Computer prüfen, was du sagen willst, und die Macht haben, dich daran zu hindern.

Ein neuer Gesetzesvorschlag droht
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EU offers cash bounties to improve the security of VLC media player


Just in time for the end of the year, the European Commission announced the start of a first bug bounty within the Free and Open Source Software Audit (FOSSA) project. You can now submit bugs you find in VLC Media Player on HackerOne, where bounties ranging from $100 for low-severity bugs and up to $2,000 for critical bugs are offered.
You can now submit bugs you find in VLC Media Player.
Tweet this!
With a total budget of €60,000, the VLC bug bounty is only a first „proof of concept“ bug bounty in order to learn more about how to run future bounties within FOSSA-2.

I started the FOSSA project in 2014 in order to improve the overall security of the Internet, after severe vulnerabilities were di... Show more...


 

Links verbieten und Innovation ausschalten: Jetzt plaudern Lobbyisten die wahre Intention des EU-Leistungschutzrechts aus


In den letzten Monaten habe ich wiederholt gewarnt: Das europaweite Leistungsschutzrecht, das langsam aber stetig seinen Weg durch den Gesetzgebungsprozess der EU nimmt, würde die Linkfreiheit im Internet einschränken.



Die Europäische Kommission und die Verlegerlobby haben der „Save The Link“-Kampagne Übertreibung vorgeworfen: Links seien gar nicht in Gefahr, beteuerten sie.

Doch jüngste Äußerungen von denen, die für das Leistungsschutzrecht eintreten, beweisen das Gegenteil.

Das Internet kaputtmachen

Gestern meldete sich eine neue Lobby zu Wor... Show more...


 

Wie Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen gestreut werden, um ein EU-Leistungsschutzrecht durchzudrücken


Ist ein europaweites Leistungsschutzrecht für Presseverleger eine gute Idee? Sollen wir es illegal machen, einen Nachrichtenartikel zusammen mit einem kurzen Anreißer zu teilen, ohne zuvor eine Lizenz dafür erworben zu haben? Der Rechtsausschuss des Europaparlaments beauftragte eine Studie, um das herauszufinden.

Die Antwort fiel glasklar aus. Aber wer die heutige Präsentation des Ergebnisses im Rechtsausschuss des Europaparlaments verfolgte, bekam ein wesentlich unklareres Bild der Lage.

So gut wie einhellige Kritik

Bei der Sichtung der einschlägigen akademischen Literatur fand die Studie „so gut wie einhellige Kritik“ am Vorschlag für ein neues Leis... Show more...


 

Neue EU-Verordnung: Netzsperren im Namen des „Verbraucherschutzes“


Gestern hat das Europäische Parlament die Reform der Verordnung über die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz (Consumer Protection Cooperation) beschlossen. Leider sieht die neue Verordnung generelle Netzsperren vor. Außerdem wurden bei den Trilog-Verhandlungen mit dem EU-Ministerrat Verbesserungen im Verbraucherschutz verwässert oder gänzlich gestrichen.
cc-by Stephan Caspar
Nach der neuen Regelung bekommen Verbraucherschutz-Behörden der Mitgliedsstaaten die Befugnis, nicht weiter definierte Dritte anzuweisen, den Zugang zu Webseiten zu sperren, ohne dass dafür ein richterlicher Vorbehalt notwendig wäre.

Internet-Pro... Show more...
Immer die gleiche Leier überall - Schutz gegen Zensur/Überwachung - "Was wollt Ihr denn, wir schützen Euch doch" - WTF



 

Leak: Diese drei EU-Regierungen wollen Plattenfirmen die Kontrolle darüber geben, was wir online veröffentlichen dürfen, und was nicht


Das Internet ist der öffentliche Raum, in dem wir am ehesten gleichberechtigt sind: Nie zuvor war es allen möglich, kreative Werke kostenlos und weltweit zu veröffentlichen, ohne von jemandem eine Erlaubnis einholen zu müssen. Doch es gibt Kräfte, die das ändern wollen.
cc-by Karl Baron
Dass das Internet für Partizipation so offen ist, wurde durch Gesetze ermöglicht, die Internet-Provider und Online-Plattformen vor Haftungsrisiken schützen: Plattformen haben nicht die Pflicht, alles zu überwachen, was Nutzer*innen tun. Sie haften nicht dafür, wenn ihre Nutzer*innen Urheberrechtsverletzungen begehen – vorausgesetzt, sie reagieren unverzüglich, wenn sie von solchen Ereignissen Kenntnis erlangen.

Ohne diese Prinzipien g... Show more...


 

Neue EU-Studie zeigt: Selbst Verleger lehnen das Leistungsschutzrecht ab – und manche Journalisten verweigerten lieber die Aussage


Eine neue Studie, die vom Europaparlament in Auftrag gegeben wurde, kommt zum Ergebnis: Das geplante EU-Leistungsschutzrecht ist eine Schnapsidee. Aber möglicherweise erfahren viele Abgeordnete erst von der Studie, nachdem sie über das Leistungsschutzrecht abgestimmt haben!

Das Resultat der Studie:
„Es bestehen ernsthafte Bedenken rund um die ziemlich unklaren Auswirkungen des neuen Rechts. […] Wir [empfehlen], das Leistungsschutzrecht aufzugeben
Als Gegenvorschlag empfiehlt die Studie, Verlagen die Durchsetzung des Urheberrechts an den von ihnen veröffentlichten Artikeln zu erleichtern. Das ist genau das, was die konservative Abgeordnete Therese Comodini vorgeschlagen hatte, bevor sie die Zuständ... Show more...
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Fatale Filter-Fehlentscheidungen: Warum wir es nicht einfach Software überlassen können, das Netz sauber zu halten


Letzte Woche hat die Europäische Kommission bekanntgegeben, das Allheilmittel gegen illegale Inhalte im Netz gefunden zu haben: Automatisierte Internetfilter!

Solche Filter sind bereits in der geplanten neuen Urheberrechtsrichtlinie vorgesehen – in der neuen Mitteilung ‚Illegale Inhalte im Netz bewältigen‘ geht die Kommission noch einen Schritt weiter.

Sie „empfiehlt Internetplattformen nachdrücklich […] automatisierte Erkennungstechnologien einzusetzen und in sie zu investieren“. Plattformen sollen über die Rechtmäßigkeit von Inhalten, die... Show more...
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Hielt die EU-Kommission überraschende Erkenntnisse über die Auswirkungen von „Raubkopien“ bewusst zurück?


[b]Beeinträchtigen Urheberrechtsverletzungen die Verkaufszahlen von Werken? Für die politische Gestaltung des Urheberrechts und seiner Durchsetzung ist diese Frage ganz zentral.

Im Januar 2014 bestellte die Europäische Kommission eine Studie zum Thema bei der niederländischen Firma Ecorsys – ein Auftrag im Wert von 360.000 Euro.

Die 300 Seiten starke Studie wurde der Kommission im Mai 2015 übergeben, dann aber nie veröffentlicht. Bis heute – denn ich habe eine Kopie erhalten: Estimating displacement rates of copyrighted cont... Show more...
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Das Europaparlament will den Weltraumaufzug!


Mit 13 Thesen bin ich 2014 zur Europawahl angetreten. Nummer 13: Europa braucht einen Weltraumaufzug! Die europäische Weltraumpolitik braucht neue Ideen und der Weltraumaufzug wäre das ideale Projekt, um ganz Europa für ein gemeinsames Ziel zu begeistern:

Gemeinsam nach den Sternen greifen
Wenn wir gemeinsam arbeiten und träumen, können auch die entferntesten Ziele Wirklichkeit werden. Bestes Beispiel: die Europäische Raumfahrt. Im Gegensatz zu allen anderen Raumfahrtagenturen ist die ESA bereits ein erfolgreiches Mehrstaatenprojekt. Sie ist beispielhaft für den Erfolg der europäischen Idee und braucht neue Herausforderungen, um sie mit neuem Leben zu fül
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Estnische Ratspräsidentschaft stellt Leistungsschutzrecht infrage, unterstützt jedoch Upload-Überwachung


Die estnische Ratspräsidentschaft hegt Zweifel am Leistungsschutzrecht für Presseverleger in der EU, unterstützt aber im Wesentlichen den Plan, Internet-Plattformen zu Zensurmaschinen zu machen, um Urheberrechtsverstöße zu verhindern, enthüllt ein neuer Leak.

Estland hat derzeit den Vorsitz des Rats der Europäischen Union inne, der die Interessen der Mitgliedstaaten im EU-Gesetzgebungsprozess repräsentiert und sich mit dem Europaparlament über neue Gesetzesvorschläge einigen muss. Von Statewatch veröffentlichte Dokumente geben heute einen seltenen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Debatte im Rat.
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5 Erkenntnisse aus der ersten wichtigen Abstimmung zur Urheberrechtsreform im Europäischen Parlament


Am 8. Juni hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) des Europäischen Parlaments seine Stellungnahme zur laufenden EU-Urheberrechtsreform abgestimmt. Dies war die zweitwichtigste Abstimmung über dieses Projekt: Die Abstimmung im federführenden Rechtsausschuss (JURI) wird im September folgen. Der Ausgang der Abstimmung zeigt: Jede Stimme zählt – wir müssen weiter kämpfen.
Photo: (cc by-nc-nd Phil Shirley)

1. «Alternative Kompromisse» abgeschmettert

Letzte Woche habe ich vor dem Versuch von Pascal Arimont gewarnt... Show more...
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